ZF2-Kurztipp: Environment mit ZFTool testen

zf2 kurztipps zftool Während sich das Zend_Tool im Zend Framework 1 noch hauptsächlich darauf beschränkt hat, Controller und andere Klassen anzulegen, bringt sein Nachfolger, das ZFTool-Modul, für das Zend Framework 2 auch die Möglichkeit mit, seine Environment automatisch zu überprüfen. Das ganze nennt sich Diagnostics und funktioniert wahlweise über die Kommandozeile oder das Webinterface. In der Anleitung wird nicht nur das Einbinden bestehender Tests erklärt, sondern auch, wie man mit wenigen Zeilen Code eigene Tests schreibt – anschauen lohnt sich.

Zend Framework 2 Ressourcen

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Wurde das Zend Framework 1 noch für seine gute Dokumentation gelobt, ist dies beim Nachfolger einer der größten Kritikpunkte (siehe auch der Thread zum ZF 3 auf der Mailing list). Dabei sind gute Ressourcen durchaus vorhanden, nur leider nicht immer in Form einer offiziellen Dokumentation.

Für den Anfang empfiehlt es sich dennoch, einen Blick in das offizielle Tutorial zu werfen. Auch danach ist die offizielle Dokumentation immer noch ein guter Anlaufpunkt für viele Komponenten.

Wer einen tieferen Einblick in das ZF2 gewinnen will, wird allerdings nicht drumherum kommen, sich auch außerhalb der offiziellen Dokumentation umzusehen. Für diejenigen, die sich gerne berieseln lassen, bietet Zend einige Webinare an, die aber natürlich nicht all-umfassend sind.

Ein „Must-Follow“ für alle engagierten ZF2-Entwickler sollte hingegen die Featured-Blogs sein, die leider etwas schwer zu finden sind. Wer diese Blogs noch nicht in seinem RSS-Reader hat, sofort nachholen!

Für all diejenigen, welche die englische Sprache scheuen (und das scheinen mir im deutschsprachigen Raum immer noch relativ viele zu sein) gibt es noch das Zend Framework Magazin von Ralph Eggert, in dem mittlerweile auch viele deutsche Artikel zu finden sind. Apropos Ralph Eggert, wer gerne Bücher liest, der kann sich über eine immerhin kleine Auswahl freuen. Ralph beantwortet im ZF-Forum sogar Fragen zu seinem Buch, Daumen hoch dafür! Aber auch wer sich sein Buch nicht kaufen will, findet im Forum trotzdem Tipps, Tricks und Hilfen.

Wer sich lieber auf Englisch austauschen will, dem seien die Mailing list und die IRC Channels ans Herz gelegt. Zu guter Letzt gibt es natürlich auch noch den Quellcode selbst und hunderte (?) frei zugängliche Module, in denen man nachforschen und nach best practices suchen kann.

Die gesuchten Informationen zu finden ist vielleicht nicht mehr so einfach wie beim ZF1, aber sie sind vorhanden. Also sucht euch eure ZF2-Kanäle zusammen und dann ran an die Tastatur 😉